“Ein trüber Herbsttag des Jahres 1924, so recht
der passende Rahmen für die gedrückte Stimmung, die auf uns allen
lastete. Der Leiter des Henschel-Unternehmens, Herr Karl Henschel,
lag auf den Tod krank. Die deutsche Wirtschaft stand vor dem
Abgrund. Die Lokomotivindustrie lag völlig am Boden. Tausenden von
Henschelanern drohte das Gespenst der Arbeitslosigkeit. Wir alle
wussten von der Sorge der Geschäftsleitung um die Erschliessung
neuer Fertigungsgebiete, damit den Henschelanern Arbeit und Brot
erhalten werde. Aber alle Bemühungen schienen bislang im Sande zu
verlaufen.