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Bericht vom 3.
Internationalen Bus- und LKW-Oldtimertreffen vom 16. bis 18. Juni 2006 |
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Erste Eindrücke von der Ankunft am Freitagabend
2. Tag
Ein erster schöner Ausstellungstag kündigte sich an.
Aufgestellte und zum Teil noch verschlafene Gesichter trafen sich am
Samstagmorgen im Truppengebäude zum Morgenessen. Während die
Fahrzeuge von der Panzerpiste auf dem Ausstellungsplatz eintrafen,
wollten bereits kurz nach 7 Uhr die ersten Besucher die Ausstellung
betreten. Schaggi Meier berichtete beim Morgenessen, dass bereits
ein Besucher mit Berner-Dialekt einen Eintritt lösen wollte. Dieser
hatte demnach früh Tagwacht an diesem schönen Tag. Erst auf dem
Ausstellungsplatz sah man, was der Regenguss vom Freitagabend
verursacht hat. Der Regen war mit Saharastaub angereichert und hatte
die schön polierten Fahrzeuge über Nacht mit einem feinen Sand
überzogen. Nun waren Wasser oder feine Lappen gefragt, um die dünne
Schicht so gut es ging zu entfernen. Der Shuttlebus zwischen den
Aussenparkplätzen bei der Firma FERAG und dem AMP nahm seinen
Betrieb auf. Bereits nach 9 Uhr öffnete die Eintrittskasse und die
ersten Besucher strömten auf das Ausstellungsgelände. Gegenüber dem
AMP hatte die FBB AG an diesem Tag noch einen «Tag der offenen Tür»
und zwischendurch dampfte immer wieder ein Oldtimerdampfzug der DVZO
vorbei. Ab 10 Uhr konnten die interessierten Besucher mit dem
Shuttlebus auch das FBW-Museum in Wetzikon besuchen. Bis am Mittag
hielt sich die Besucherzahl in Grenzen, was sicher auch das schöne
Wetter und die zahlreichen Veranstaltungen in der Region ausmachten.
Um 13 Uhr erfolgte der Startschuss zur über zweieinviertel Stunden
dauernden Ausfahrt. Die Strecke führte in einem grösseren Radius
rund um den Greifensee und wies einige topographische Anstiege auf.
Auch wenn am Schluss der Ausfahrt nicht alle Fahrzeuge aus der
richtigen Richtung zurückkamen, so bedankten sich die Teilnehmer für
die interessante Route und die schöne Aussicht auf das Zürcher
Oberland. Ein besonderer Dank an Markus Fischer den Streckenplaner.
Am späteren Nachmittag füllten sich die beiden Ausstellungsplätze
mit weiteren Besuchern, die auch von den attraktiven Ständen wie dem
Armee-Liquidations-Shop, dem FBWClub- Artikelverkauf dem
Federblattstand oder dem neuen Buch «FBWLexikon 2.Teil» von Jürg
Biegger profitieren konnten. Die jungen Besucher hatten die
Gelegenheit, im Micky- Mouse-Bus etwas zu lernen oder im Gumpizelt
sich auszutoben. Etwas verspätet, ab 17 Uhr, spielte die
Grenadiermusik Zürich zum Platzkonzert auf. Mit den schönen
Uniformen und der rassigen Blasmusik zog die Grenadiermusik rasch
die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich. Der geplante Apero der
teilnehmenden Gäste musste zeitlich etwas nach hinten verschoben
werden. Inzwischen hatten sich auch wieder schwarze Wolken am Himmel
versammelt und liessen nichts gutes erahnen. Schon während des
Apéros wurden zum Teil die Fahrzeuge so gut es ging unter die
Vordächer der Hallen gestellt. Kaum waren alle Gläser und Personen
unter Dach, gab es einen heftigen Platzregen. Nach dieser Aktion
folgte ein bunter Abend mit feinem Nachtessen und musikalischer
Unterhaltung.
Bilder der Ausfahrt vom Samstag - Adetswil
Bilder der Ausfahrt - Looren bei Aesch
Bilder der
Ausfahrt - Einfahrt AMP
(wieso waren hier nur noch so wenige Fahrzeuge??)
3. Tag
Am Sonntagmorgen strahlte die Sonne wiederum von der schönsten Seite. Einige
teilnehmende Gäste hatten die Möglichkeit, diesen schönen Tag mit einem
Ballonflug zu geniessen. Auf dem Ausstellungsgelände mussten zuerst einmal die
Fahrzeuge unter den Vordächern hervorgeholt und in die Ausstellung
zurückparkiert werden. Beim Morgenessen waren wiederum zum Teil noch etwas
verschlafene Gesichter anzutreffen, während die ersten Helfer bereits wieder im
Einsatz waren. Ab 8.45 Uhr war wieder der Shuttlebus zwischen dem
Aussenparkplatz und dem Festgelände im Einsatz. Die Ausstellung wurde bereits um
9 Uhr geöffnet und der Besucherstrom hielt am zweiten Tag bis zum Schluss
konstant an. Bereits kurz nach der Öffnung fuhren die ersten PW-Oldtimer und
Oldtimer- Traktoren auf dem Festgelände ein. Die Oldtimer-Traktoren wurden in
der Auffahrt zum Festgelände aufgereiht und wurden von den Besuchern sehr
bestaunt. Zum Höhepunkt dieses Tages, der Vorstellung der Fahrzeuge, waren
zusätzlich einige PW-Oldtimerwagen und die Sektion Freunde alter Landmaschinen
der Region Zürich/Schaffhausen eingeladen worden. Als musikalische Darbietung
spielte ab 11 Uhr die Buuremusig Bubikon rassige Ländermusik. Kurz nach Mittag
startete die grosse Vorstellung der Fahrzeuge. Während rund zwei Stunden wurde
den Besuchern von einem Expertenteam jedes einzelne Fahrzeuge vorgestellt und
auf die speziellen Eigenschaften oder technischen Besonderheiten hingewiesen. In
der Rückfahrt zum Ausstellungsplatz mussten sich die Chauffeure noch geduldig
den zahlreichen Fotografen stellen, welche jedes Fahrzeug zur Erinnerung auf
Video, Dia, Film oder auf einer Speicherkarte festhielten. Mit dem Ende der
Vorstellung machten sich bereits die ersten Teilnehmer wieder auf die Rückreise,
denn für viele war der Montag wieder ein normaler Arbeitstag. Auch nach der
Vorstellung riss der Besucherstrom nicht ab. Erst mit dem Ausklang um 16.30 Uhr
und der Abreise vieler teilnehmenden Busse und den Lastwagen mit
Sonntagsfahrbewilligung, löste sich die Ausstellung von selber auf. Die Helfer
waren nun mit dem Ab- und Aufräumen beschäftigt, denn am Montag war im
Armeelogistikcenter auch wieder ein normaler Betrieb angesagt. Fazit zum Schluss
Ein schöner Anlass mit internationaler Beteiligung erfreute die über 3500
Besucher und die teilnehmenden Fahrzeugbesitzer und Gäste. Eine Präsenz von 34
Marken aus sechs verschiedenen Ländern ist in dieser Form in der Schweiz
einmalig. Eine interessante Ausstellung mit einer Mischung von weiteren
Attraktionen für jung und alt an beiden Besuchstagen war vom OK gut abgestimmt.
Schaggi Meier konnte von den verschiedenen Delegation und Teilnehmenden wiederum
zahlreiche Komplimente entgegennehmen. Zu diesem aussergewöhnlichen Wochenende
haben natürlich auch die Teilnehmer und die vielen freiwilligen Helfer
beigetragen. Das OKTeam und der FBW-Club dankt an dieser Stelle allen Personen,
die etwas zum guten Gelingen beitragen haben.